
Natilus enthüllt neue Version des „Flying-Wing“-Flugzeugs Horizon Evo und setzt auf vereinfachte Zertifizierung für den Einsatz in den 2030er-Jahren
Das US-amerikanische Unternehmen Natilus hat eine neue Konfiguration seines Passagierflugzeugs mit „Flying-Wing“-Architektur, des Horizon Evo, vorgestellt und stärkt damit seine Zertifizierungsstrategie bei der FAA sowie die geplante Integration in kommerzielle Flotten zu Beginn der 2030er-Jahre.
Das Modell basiert auf dem Blended-Wing-Body-Konzept (BWB), bei dem der Rumpf in die Tragfläche integriert ist, und wurde umfassend überarbeitet. Die wichtigste Änderung ist eine Zweideck-Konfiguration: Das obere Deck ist für Passagiere vorgesehen, während das untere ausschließlich für Fracht genutzt wird.

Zwei Decks zur Beschleunigung der Zertifizierung
Nach Angaben des Unternehmens erfolgte die Neugestaltung nach Konsultationen mit der FAA und Fluggesellschaften. Die zweistöckige Lösung erhöht die Anzahl der Notausgänge und soll den Zertifizierungsprozess vereinfachen, während gleichzeitig die Kompatibilität mit bestehenden Fluggastbrücken und Bodenabfertigungsgeräten an Flughäfen gewährleistet bleibt.
Im vorherigen Konzept war die Anzahl der Fenster begrenzt. Nun sieht das Design vergrößerte Fenster und Gepäckfächer über den Sitzen auf dem oberen Deck vor, um das Passagiererlebnis an den Standard moderner Verkehrsflugzeuge anzunähern.

Kapazität, Reichweite und geschätzte Leistung
Der Horizon Evo ist für verschiedene Kabinenkonfigurationen ausgelegt:
- 150 Passagiere in drei Klassen
- 200 Passagiere in zwei Klassen
- Bis zu 250 Passagiere in einer Einklassen-Konfiguration
Auf dem unteren Deck plant Natilus Platz für 12 LD3-45-Container, was die logistische Flexibilität im kommerziellen Betrieb erhöht.
In Bezug auf die Leistung schätzt das Unternehmen eine Reisegeschwindigkeit von mindestens Mach 0,78 sowie eine Reichweite von rund 6.500 Kilometern.
Triebwerke und Materialien
Der Horizon Evo soll mit zwei Triebwerken ausgestattet werden. Natilus erwähnte erstmals die Möglichkeit, Turbofan-Triebwerke vom Typ Pratt & Whitney PW1500G oder CFM LEAP einzusetzen. Zudem ist ein umfangreicher Einsatz von Kohlefaserverbundwerkstoffen vorgesehen, um Gewicht zu reduzieren und die strukturelle Effizienz zu steigern.
Versprechen geringerer Betriebskosten
Laut Unternehmen kann die BWB-Konfiguration eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs um bis zu 30 % sowie eine Senkung der Betriebskosten um bis zu 50 % ermöglichen. Natilus gibt zudem an, mehr als 570 Vorbestellungen im Gesamtwert von etwa 24 Milliarden US-Dollar erhalten zu haben.
Geplanter Einsatzbeginn
Ziel ist es, den Horizon Evo zu Beginn der 2030er-Jahre in den kommerziellen Betrieb zu überführen – abhängig vom Fortschritt im Zertifizierungsprozess und der Umwandlung von Absichtserklärungen in feste Verträge mit Fluggesellschaften.
Mit der Neugestaltung will Natilus strukturelle Innovation und regulatorische Anforderungen in Einklang bringen und den Horizon Evo als hocheffiziente Alternative für Mittelstrecken positionieren.
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Quelle: Natilus. Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
